Sonntag, 6.11.2022

Blood on the tracks…

Fianna ist bereits seit Ende Oktober läufig, aber diese neuen Blutspuren erregen Verdacht. Eine Inspektion bei Hedda bestätigt ihn: fünf Wochen zu früh!

1M3A3726 1 250Bei soviel Hovi-Kontakt spielen Heddas Hormone verrücktEine Woche Hundeurlaub mit Geschwistern, Kindern, Onkeln, Tanten und Freunden im Bayerischen Wald haben ihr Hormonleben offenbar so befeuert, dass sie beschloss, die Causa K-Wurf umgehend anzugehen.

Was ihr möglicherweise in den Kram passt, bringt uns ein wenig in Bedrängnis. Einen Bräutigam, den Ludwig aus der Grauzone, haben wir zwar schon überzeugen können, aber einen Ersatz haben wir noch nicht, was sich bei einem Ersttäter, wie es Ludwig ist, dringend empfiehlt. Der muss jetzt schnell besorgt werden. Außerdem hätte der ursprüngliche Zeitplan einen Deckakt während der Weihnachtsferien erwarten lassen, was für eine Lehrerin ein ideales Szenario gewesen wäre. Das hat sich nun erledigt. Andererseits hat es auch etwas für sich, wenn man den Leuten nicht an Weihnachten oder Silvester auf den Wecker gehen muss.

Sehr schön ist, dass der Wurf nach Heddas neuer Agenda Mitte März abgegeben wird, was allen ein langes Hundejahr bescheren wird, den Kindern etwa mit geöffneten Hundeschulen und Löwenzahnwiesen und Hedda mit einem unbekinderten Sportjahr. Es hat eben alles seine Vor- und Hinterteile. Ändern können wir sowieso nichts…

 

Montag, 7.11.2022

IMG 6618 1 250Erste UntersuchungUm 18:30 Uhr sprechen wir mit Hedda bei Frau Dr. Dusi-Färber in Vaterstetten vor, unserem zuverlässigen Decktagsorakel seit unserem ersten Wurf. Noch immer schickte sie uns punktgenau zum Decken. Daran soll sich auch beim K-Wurf nichts ändern.

Heute, am zweiten Tag der Läufigkeit, steht nur eine bakteriologische Untersuchung an, weil Kleinstzeug in der Scheide schon manchen Wurf verhindert oder ihm geschadet hat. Das konnten wir auf diesem Weg in bisher zehn Würfen erfolgreich vermeiden. Bakterien sind überall und auch unverzichtbar, auf bestimmte Arten sollte man aber im Zusammenhang mit einem Wurf besser verzichten. Hedda lässt den Abstrich über sich ergehen, ist dann aber schneller wieder aus der Praxis als sie drinnen war. Obwohl ihre erste und bislang letzte Erfahrung mit dieser Praxis auf den März 2021 zurückgeht, kann sie sich offenbar noch gut daran erinnern, dass sie schon Angenehmeres als eine solche Unterruten-Inspektion hinter sich gebracht hat.

Und weil auch Würmer nicht die geeignete Begleitung für Welpen sind, nehmen wir gleich noch eine Entwurmung für Hedda und Fianna mit, wie das gute Praxis sein sollte, bevor man sich zur Reproduktion aufmacht.

 

Samstag, 12.11.2022

Weil bei Hedda Coli-Bakterien nachgewiesen wurden, beginnen wir heute mit der Antibiose.

 M3A7926 1 250Fianna feiert ihren 11. Geburtstag mit HeddaUnd  M3A7583 1 250Hedda bei hrer IGP1dann feiert Fianna heute auch noch ihren 11. Geburtstag und Hedda tritt zu ihrer IGP 1 an. Die läuft sie mit Herzblut, lässt aber im Überschwang der Sportbegeisterung Punkte liegen (siehe: Schlagzeilen, Hart aber fair vom 12.11.). Aber vielleicht hat sie den Fokus bereits auf neue Ziele gerichtet.

 

Montag, 14.11.2022

Um 13 Uhr sind wir wieder bei Frau Dr. Dusi-Färber, und heute wird es ernst.  

Als erstes ist ein Scheidenabstrich für die Zytologie fällig, weil die Fachfrau am Zustand der Zellkerne recht genau den aktuellen Status der Läufigkeit ablesen und auf die wahrscheinliche Deckbereitschaft schließen kann.

Ein Blick mit dem Spekulum in Heddas Scheide liefert weitere Hinweise, weil sich auch die Schleimhaut mit dem Fortgang der Hitze verändert.

Letzten und wichtigsten Aufschluss über das wahrscheinliche Datum der Ovulation und damit der Fruchtbarkeitstage liefert das Progesteron mittels einer Blutspende. Eigentlich müsste Heddas Blutdruck während dieses Praxisaufenthalts hochbrausen und der edle Saft ins Röhrchen spritzen, stattdessen braucht die Dottoressa fast eine Pumpe, um Hedda die nötigen Tropfen abzuzapfen. Die gibt die brave Dulderin – und verweigert trotzig die Mitarbeit. Ohne Heddas Einverständnis verabreden wir einen nächsten Praxisbesuch für Mittwoch.

Am späten Nachmittag erreicht uns das Ergebnis des Progesterontests.: 3,45 ng/ml. Die Ovulation findet etwa bei einem Wert von 6 statt. Die erfolgversprechenden Decktage erstrecken sich vom Tag der Ovulation bis zwei Tage danach (was nicht heißt, dass danach nichts mehr geht).

 

Mittwoch, 16.11.2022

Hedda jumst und sumst den ganzen Tag herum, lauert an- und ausdauernd vor der Terrassentür, will raus. Sie ist eine hormongeflutete Nervensäge.

So wird schon der Morgenspaziergang zur Herausforderung. Hedda geilt sich an jedem duftenden Grasbüschel auf (und hier duften alle Grasbüschel), gehorcht kaum noch und kann demzufolge eigentlich nicht mehr von der Leine gelassen werden. Eine solche Hitze-Performance haben wir bislang weder bei ihr noch bei einer ihrer Vorgängerinnen beobachtet. Noch nicht einmal ihr Morgengeschäft kriegt sie geregelt. Für uns bedeutet das, dass es heute schon höchste Zeit ist: Hedda ist reif.

Inzwischen steht auch Kosinus vom Nadjangrund (Kuno) als Ersatzrüde bereit. Es ist also angerichtet.

Um 8:15 Uhr sind wir erneut beim Orakel. Wieder spekuliert Frau Doktor in Heddas Scheide, deren Fältelung sich sehr erfolgversprechend weiterentwickelt hat. Dazu kommt nochmal eine Zytologie und eine Blutentnahme, die Hedda ebenso standhaft zu verhindern sucht wie am Montag. Hilft aber nichts, wir haben genug Zeit. Das Progesteron-Ergebnis wird uns für den frühen Nachmittag zugesagt.

Darauf warten wir aber nicht mehr, weil Hedda alle Register zieht, um ihren hormonellen Druck endlich in Taten umzusetzen. Zuhause angekommen, packen wir unverzüglich unseren Reise-Franz – wer ein Wohnmobil hat, braucht keinen Fahrplan und keine Unterkunft.

Ludwig wir kommen!

Um 11:15 Uhr fahren wir bei regnerischen 6 °C los und froh gestimmt unserem K-Wurf entgegen. Ziel ist Calw im Nordschwarzwald, wo Ludwig mit seinen Leuten und dem um einen Wurf älteren Halbbruder Kalevi lebt.

Während der Fahrt nach Calw erfahren wir den heutigen Progesteronstand: 6,93 ng/ml. Ein Deckversuch lohnt sich also bereits. Überraschen kann uns das Ergebnis nach Heddas nerviger Performance heute nicht.

Eine Reihe von Autobahnstaus zwingt uns zu einer Achterbahnfahrt durch den Nordschwarzwald, was uns deutlich langsamer vorankommen lässt als Heddas Progesteron-Anflutung. Um 15:15 Uhr stellen wir dann doch unseren Franz vor Ludwigs Anwesen ab, ringsherum kleine, oft alteingesessene Häuschen, Stallungen, Schuppen, Wiesen, Äcker und Pferde. Über uns ein nahezu bayerisch weiß-blauer Himmel. Das sieht alles sehr versprechend aus.

 M3A8039 1 250Der erste Deckversuch sieht schon super ausWeil es um diese Jahreszeit schon bald dunkel sein wird, halten wir uns nicht mit langen Vorreden oder Kaffeeklatsch auf, sondern lassen den blonden Grauzonen-Ludwig sofort zu seiner Braut. Hedda ist sehr angetan von ihrem Versprochenen, aber der Jungmann, der gestandene Damen bisher nur vom Duft her kennt, müht sich recht kraftverschwenderisch und erfolglos ab; so eine männliche Jungfrau hat es nie und nirgendwo leicht. Nach dreißig Minuten brechen wir ab und trinken erst einmal Kaffee. Ludwig ist ein richtig Netter, und das scheint Hedda ebenso zu sehen. Obwohl: In ihrem Zustand ist ihr vermutlich jeder recht.

Neuer Anlauf um 17 Uhr. Ludwig scheint seinen ersten Auftritt während der Pause resümiert und daraus Schlüsse gezogen zu haben. Jedenfalls lässt er eine gewisse Lernkurve erkennen, obwohl er den Zugang zu Hedda noch immer rings um sie herum sucht. Hedda steht wie die Bavaria auf der Theresienhöhe, nur wenn er sich etwas zu plump von hinten nähert, macht sie einen kleinen Schritt nach vorn und Ludwig hat das Nachsehen; sie testet den Lover nach allen Regeln der weiblichen Verführungskunst aus. Auch diesmal bleiben beide unvollendet, als wir um 17:25 Uhr abbrechen, um Ludwigs Kraftreserven nicht schon am ersten Tag aufzubrauchen.  

Um 20:15 Uhr rufen wir die beiden zur Nachtschicht auf die regen- und taunasse Wiese. Unter den Spots von Stirn- und Taschenlampen gibt sich Ludwig nochmal richtig viel Mühe und kommt dabei der Öffnung des Sesams schon recht nahe, aber mehr als 20 Minuten eifrigen Mühens schafft er heute nicht mehr.

Für morgen sind wir sehr zuversichtlich. 

 

Donnerstag, 17.11.2022

Nachts trommelt Regen auf unser Womo und morgens liegt der Nordschwarzwald unter fetten Wolkenbergen bei 6 °C.

Nüchtern (die Hunde) und keinesfalls ernüchtert (die Menschen) schlagen wir den Gong zur vierten Runde um 8 Uhr. Wieder gibt Ludwig eine halbe Stunde sein Bestes, verliert sich jedoch zu oft in Nebenschauplätzen. Hedda steht zwar weiter wie eine Eins und schiebt ihm ihr Hinterteil so oft wie möglich unter die Nase und seine Vorderbeine, aber wenn er sich der Idealposition nähert, macht sie nur einen winzigen Schritt nach vorn – und er hängt wieder zwischen Baum und Borke. Das unterscheidet den wollenden Lehrling vom wissenden Meister: Der packt zu und lässt sie nicht mehr aus. In solchen Fällen hält man die Hündin gerne mal am Halsband fest, damit sie nicht weg kann, aber das muss ein Rüde in diesem Gemütszustand auch tolerieren. Erfahrene Hasen lassen sich davon kaum von ihrem Ziel abbringen, Nachwuchskünstler irritiert das oft und sie steigen wieder ab. So endet auch der vierte Anlauf nach einer halben Stunde mit einem erschöpften Ludwig und einer frustrierten Hedda.

Wir sitzen bei einem üppigen Frühstück zusammen und sind weiterhin guter Hoffnung, dass Hedda dies auch bald sein wird.

 M3A8054 1 250Ludwig und HeddaRunde 5 um 10:50 Uhr. Beide sind weiterhin voller Zuneigung, nur mit der Zueignung tut sich Ludwig weiterhin schwer. Mehrmals fehlt nicht viel, aber knapp daneben ist eben auch daneben. Es fehlt am Können, nicht am Wollen. Und Ludwig will, obwohl ihm schön langsam die Beine schwer werden und der Schnauf ausgeht. Hedda gibt dabei unverdrossen die Animierdame; unverrichteter Dinge will sie augenscheinlich nicht nach Hause. Nach 40 Minuten geht sie erst einmal wieder in ihr rollendes Heim, um sich zu sammeln und von Fianna gerammelt zu werden, die nach ihren drei Deckakten immer noch genau weiß, was und wie gespielt wird.  

IMG 6630 1 250Eine letzte Chance wollen wir den beiden noch geben, dann soll geschieden sein. Um 13:30 Uhr ist es so weit. Ein stattlicher Regenbogen spannt sich über den blitzblauen Nordschwarzwald wie eine Verheißung. Doch auch sie verpufft in Ludwigs redlichem Bemühen. Ihm geht sichtbar die Puste aus. Es macht keinen Sinn mehr. Wir sind alle ein wenig traurig, aber Meister fallen nicht vom Himmel, sondern oft genug erst einmal aus allen Wolken. Wir sind sicher, Ludwig hat die Zukunft noch vor sich. In diesen beiden Tagen hat er enorm viel gelernt. Vielleicht war er auch nicht mutig und frei genug, sich seiner Braut überzeugter zu nähern, weil das Zusammenleben mit seinem älteren Halbbruder möglicherweise eine gewisse Zurückhaltung mit sich bringt, um nicht in Rangordnungskonflikte zu steuern. Wer weiß das schon?

Wir verabschieden uns herzlich und etwas traurig, aber auf beiden Seiten ohne Groll und Zerknirschtheit und versprechen uns, in Kontakt zu bleiben: Ludwig ist längst nicht abgehakt.

Jetzt muss es also der Kosinus-Kuno aus der Pfalz richten. Der hat immerhin mit vier erfolgreichen Deckakten seine Nachwuchs-Meisterschaft hinlänglich nachgewiesen.

Wir fahren nach Frankenthal im Dreiländereck von Rheinland-Pfalz, Hessen und Baden-Württemberg. Zwar lassen wir die Schwarzwald-Achterbahn bald hinter uns, aber wegen der nimmer endenden badischen Stauverlässlichkeit mäandern wir dennoch zähflüssig unserem heutigen Ziel entgegen. Um 17:15 Uhr stehen wir in Kunos geräumigem und hermetisch von der Außenwelt abgeschlossenen Hof im Herzen Frankenthals. Es ist bereits dunkel und hat 9 °C, der Himmel ist verhangen, aber nach kräftigem Regen aktuell kontinent.

Nach einer kurzen und sehr freundlichen Begrüßung lassen wir Hedda heraus und sich durch die herbstlich erschöpften Gartenbeete schnüffeln, als wir unter dem Dach einer mächtigen Tordurchfahrt das Nageln vierer Pfoten hören: Der blonde Kuno fliegt herbei.

IMG 6631 1 250Kuno und Hedda in der Pfälzischen NachtHedda kann es kaum glauben, dass ihr heute nochmal ein Liebhaber bereitet wird und tobt mit ihm um die Wette. Der hat jedoch nach zwei Kreisen genug und nimmt sich die Braut zur Brust. Beim dritten Aufsprung hat er sie sich zurechtgelegt, Hedda pfeift auf – und nach sieben Minuten ist es vollbracht. Hedda klagt, wie es viele Hündinnen tun, wenn ihr ein Liebhaber im Kreuz hängt, aber Anstalten, ihn loszuwerden macht sie nicht. Nach zwölfminütiger Hängepartie lassen die beiden voneinander ab und scheinen mit sich und der Welt sehr zufrieden. Das können sie auch sein. Und wie wir es erst sind! Im Dunkeln ist eben gut Munkeln. Vor allem aber im Trockenen, denn kurz nach dem Vollzug setzt der Regen wieder ein.

Heike und Hans, Kunos Hausangestellte, laden uns zu einer Brotzeit ein, die sich lange in den Abend zieht. Doch die Hauptperson ist den ganzen Abend über Kuno, der sich als nimmermüde Knutschkugel outet, ein goldblonder Engel mit schlitzohrigem und herzbrecherischem Charme. Wenn er das seinen Kindern mitgibt, erstrahlt bald jede finstere Hütte in goldenem Glanz, ganz so wie unsere einstmals traurig-schwarzen Novemberklamotten… Das hat mit seinem Kuscheln der Kosinus getan.

 

Freitag, 18.11.2022

IMG 5573 1 250Der Wormser DomNachts trommelt der Regen aufs Dach. Morgens hat er schnell ausgetrommelt und macht einem lockeren Himmel Platz. Nach einem gemeinsamen Frühstück laden uns Heike und Hans auf eine kleine Rundfahrt in die Nachbarschaft ein. Es liegt ja alles so nahe beisammen hier: Ludwigshafen, Mannheim, Heidelberg, Speyer, Worms, Kaiserslautern, … – alles quasi auf Armlänge rundum. Wir machen zuerst einen kleinen Abstecher zum Rhein, der nach dem dürren Sommer wieder einen normalen Wasserstand pflegt, dann statten wir dem Wormser Dom einen Besuch ab, den wir beide noch nicht gesehen hatten und landen schließlich in Oggersheim im Mayerbräu, einer alteingesessenen Brauerei mit standesgemäßer Wirtschaft. Dort polstern wir das noch nicht ganz verdaute Frühstück noch einmal kräftig auf und fahren satt und sehr zufrieden durch eine regensatte Wasserlandschaft zurück nach Frankenthal.

Dort terminieren wir den zweiten Deckakt auf 15:30 Uhr. Bis dahin ist Siesta.

 M3A8123 Bearbeitet 1 250Kuno und HeddaEs M3A8181 1 250Auch der zweite Deckversuch ist erfolgreich ist 15:40 Uhr, als Kuno wieder seiner Hedda entgegenfliegt, sie unverzüglich in die Arme schließt und nicht mehr herausgibt. Heute braucht er kaum fünf Minuten, um die sehr bereitwillige Braut zur Mutter zu machen. Dem kurzen Anlauf folgt ein entsprechend kürzeres zehnminütiges Hängen.

Jetzt sind wir alle überzeugt, dass alles getan ist, um den K-Wurf Wirklichkeit werden zu lassen: Zwei ideale Deckakte zur rechten Zeit. Wann soll es denn etwas werden, wenn nicht unter solchen Umständen?

Wir schließen die Akte Kuno mit einem köstlichen Pflaumenkuchen und Kaffee und begießen den Akt anschließend mit Pfälzer Rieslingsekt. Ein Hoch auf die Karambas, Karachos und Kamikazes und: Möge die Übung gelingen!

Gespeist wird heute nicht mehr, dafür bis in die Nacht hinein geplaudert und erzählt, weil wir nicht die Absicht haben, uns Freitagabend nach Hause zu stauen. Jetzt haben wir es nicht mehr eilig. Und auch die Hochzeiter scheinen sich allmählich zu entspannen. Is ja nix mehr zu tun, außer abzuwarten und Wein zu trinken…  

 

Samstag, 19.11.2022

Nach dem Frühstück mit einem quicklebendigen Kuno und seinen überaus gastfreundlichen Leuten, verlassen wir den Tatort um 10 Uhr bei 5 °C und Regen.

Noch haben wir aber etwas zu erledigen, und zwar in Wachenheim, gleich um die Ecke: Wir können nicht ohne Rieslingsekt aus dem Hause Zimmermann von gestern Abend abreisen. Wie zu erwarten, bleibt es dann nicht beim Sekt, sondern nach einer kleinen Weinverkostung landen noch drei verschiedene Riesling-Lagen und ein Blanc de Noir in unserer Heckgarage. Nun muss der große Wurf gelingen, damit wir die kulinarischen Kosten über die Käufer des K-Wurfs refinanzieren können (die üppige K-Alliteration dieses Satzes ist kein Zufall!).   

Um 11 Uhr machen wir uns dann endgültig auf den Weg nach Hause, wo wir um 16:40 Uhr nach fast tausend Kilometern wieder ankommen.

 

Wir danken Sylvia, Thorsten und Ludwig aus Calw sowie Heike, Hans und Kuno aus Frankenthal für ihre Gastfreundschaft und die schöne und bereichernde Zeit mit ihnen. Wir werden uns auch in Zukunft noch viel zu sagen haben.

Ein besonderer Dank geht an das Gymnasium Dr. Florian Überreiter in München, das unsere Zuchtmeisterin für die Fortpflanzungsfahrt freistellte.  

 

Wenn der Deckakt erfolgreich war, ergeben sich für Interessenten folgende Termine:

 M3A8189 1 250Erschöpft, aber zufrieden: das Brautpaar Kuno und HeddaUltraschall i M3A8207 1 250Ein letztes Küsschenn der Woche vom 12. bis 16. Dezember 2022

Wurftag: 18./19. Januar 2023

Welpenabgabe: exakt 8 Wochen nach dem Wurftag