10.04.2018 - Hakuna ist ebenfalls geröntgt

0P8A7018 1 250Hakuna beim RöntgenBei unserer Abreise in Sewekow haben wir einen zsätzlichen Passagier in unser Womo geladen: Hakuna, die Schweizerin. Sie wird bei uns drei Wochen Aktivurlaub machen, weil ihre Leute einen Termin haben, an dem sie nicht teilnehmen kann. Und was liegt da näher, als diese Gelegenheit zu nutzen, um auch sie zu röntgen.

Den Termin nachmittags um 16 Uhr empfindet Hakuna allerdings als ziemliche Zumutung: Fast ein ganzer Tag Futterverzicht! Spaziergang mit kaum wahrnehmbarer Leckerliausbeute bei knurrendem Magen und danach wird immer noch nichts gereicht! War ihr Lieblingsplatz bislang der vor der Terrassentür, verbunden mit der Aufforderung, diese zu öffnen, hält sie sich heute vornehmlich im Dunstkreis der Futterschüssel auf, fragend, gelegentlich fassungslos, zumal Fianna und Hedda keinerlei Hungersymptome zeigen, also offenbar bedient wurden. Doch bei Diäten anderer sind wir äußerst konsequent. Ihr Blick kann uns nicht erweichen.

So ist dann auch ihre Narkose unproblematisch und vom Lichkasten strahlt uns eine ebenso schöne Hüfte entgegen, wie die ihrer Geschwister. Die Nachricht wird in der Schweiz schon sehnsüchtig erwartet, und der Stein, der ihren Leuten vom Herzen fällt, ist bis nach Dachau zu hören.

Hakunas Hüfte soll in Deutschland und der Schweiz ausgewetet werden, wofür ein paar Bilder mehr von ihr brauchen, was ein etwas längeres Nickerchen erfordert. Aber zu unserer Überraschung hebt sie den Kopf schon wieder, kaum das sie von der Bank getragen war, woran man sieht, dass das Mädchen nicht das bedächtige Schweizergen trägt, sondern eine Bayerin von Schrot und Korn ist. Auf geht's, nach Hause, zu Mama und Schwester. Und dann haben wir auch ein Einsehen, ein kleines zwar nur, aber für einen winzigen Abendsnack lassen wir uns schon noch erweichen; ein Hüftsteak ist es jedenfalls nicht. Man soll eben den Tag nie vor dem Abend abschreiben.