Berti inmitten seiner Mädels
Eingespieltes Dreamteam

Bereits bei Chrissis Besuch im Sommer diesen Jahres stand für Chrissi fest, dass es sie im Herbst noch einmal nach Bayern zieht. Da ich aber im September beruflich zienlich unter Wasser bin, buchte Chrissi gleich am Tegernsee eine Unterkunft für sich und Berti.

Einiges stand auf ihrer ToDo-Liste für den Urlaub, aber ganz sicher nicht das, was dann stattfand:
Bereits am 2. Tag ihres Urlaubs stürzte sie so schwer, dass sie sich die Hüfte brach und ins Krankenhaus musste. 

Und so zieht Berti ganz unplanmäßig für die nächste Zeit beim Bairischen Blues ein und krempelt liebevoll unsere Tage um.

Mit vier Hunden an der Leine

Nun habe ich also vier Hunde an der Leine. Wenn immer möglich, gehe ich ab sofort jeweilszwei Runden mit je zwei Hunden: Fianna und Hedda gemeinsam und Limba und Berti gemeinsam. 
Aber wenn es zeitlich nicht hinhaut, dann sieht man mich auch mit vier Hunden unterwegs. Und das klappt erstaunlich gut, alle Vier gehorchen super und es kommt zu keinen Problemen.

Limba teilt gerne Freundin Leeloo mit Berti

Limba und Berti sind schon so wie im Sommer ein Dreamteam und rennen und spielen und blödeln den ganzen Tag miteinander. Da baut der Blondbär gehörig Kondition auf, denn wann hat man denn schon mal täglich solch einen Trainingspartner.

Auch 5 Hovawarte haben in einer Küche Platz: zu Besuch bei Jazz.

Und sonst wird er einfach eingereiht in unser Rudel und ist bei allem dabei: beim Schutzdiensttraining in Plattling, beim Training auf dem Hundeplatz, bei Besuch von Jazz und ihren Menschen in Deggendorf sowie bei all den gemeinsamen Abenden mit meinen Freunden. Und natürlich auch bei Spaziergängen mit anderen Hundefreunden, die wir so ab und zu treffen.

Wer von den beiden ist glücklicher?

Am 27. September besuchen wir dann probeweise Frauchchen Chrissi im Krankenhaus und Berti ist einfach nur Klasse: er freut sich wie Bolle, sein Frauchen wieder zu sehen, ist aber trotz allem sehr vorsichtig mit ihr. Und er fährt danach auch wieder ohne Probleme mit mir nach Hause zurück zu seinem Urlaubsrudel.

Am 1. Oktober darf Chrissi die Klinik wieder verlassen und übt bei mir erste Schritte mit Berti und meinen Hunden. Alle vorherigen Bedenken lösen sich im Nichts auf: alle Hunde sind maximal vorsichtig mit Chrissi, keiner rennt sie um oder stößt sie an und wir können Zuversicht für die kommende Zeit gewinnen.

Am 3. Oktober tritt Chrissi dann mit ihrem Blondbär die Heimreise an. Ich bin erleichtert, dass alles so reibungslos geklappt hat – und vor allem, dass Limba nicht läufig geworden ist. Denn dann hätte ich ein Problem gehabt…