Das am frühesten veröffentlichte Evangelium, das des Apostels Markus, erschien 70 Jahre nach dem Tod Christi, das zuletzt veröffentlichte, das des Johannes, kam erst 100 Jahre nach dessen Tod unter die Leute. Was das mit dem Blues zu tun hat?

Wenn so weltbewegende Ereignisse wie Geburt, Leben und Sterben des Schöpfers des Christentums 70 Jahre Zeit haben, bis sie erzählt und dokumentiert werden, muss sich der Blues nicht rechtfertigen, dass seine wenig epochalen Ereignisse erst eineinhalb oder zweieinhalb Jahre nach der Reise zu Protokoll kommen. In diesem Sinne folgt hier eine Chronik unserer Lettlandreise 2011.  

Here we go. Lettland 2011…

Samstag, 11. Juni 2011

Nach einem Fernfahrerfrühstück speicheln wir noch schnell die zwei D-Schilder ans Autoheck, nicht zu nachhaltig, soll ja nur zwei Wochen halten, nehmen uns die zwei

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Sonntag, 12. Juni 2011

Es ist Pfingstsonntag, für die gläubigen Polen hoffentlich ein Grund, sich in die Kirchen zu stürzen und uns die Straßen zu überlassen.  Nach einem ziemlich

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Montag, 13. Juni 2011

Nachts hat es geregnet und jetzt ist der Himmel glasklar geputzt. Nach dem Frühstück, gegen 10 Uhr, führen wir uns und unsere Hunde durch Rīga.

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Dienstag, 14. Juni 2011

Noch einmal machen wir nach dem Frühstück einen Bummel ohne Hunde durch Rīga; immer nur an der Leine über Asphaltpisten und vorbei an Jugendstilhäusern, ist

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Mittwoch, 15. Juni 2011

Um 8 Uhr sind wir alle aus den Betten, frühstücken – und beschließen, heute einen Tag des Herrn zu zelebrieren: nichts steht auf dem Programm.

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Freitag, 17. Juni 2011

Das lettische Wetter hat sich wieder auf seine eigentliche Aufgabe besonnen, nämlich der, den Touristen ein angenehmer Begleiter zu sein und ihnen Freude zu bereiten.

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Samstag, 18. Juni 2011

Der Samstag steigt grau, dick bewölkt und ungastlich aus den Federn.  Wenn sich der Himmel von Lettland einbildet, einen kleinen bayerischen Spähtrupp mit solch unzulänglichen

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Sonntag, 19. Juni 2011

Es regnet in Strömen, die Daugava fließt dahin wie ein Stahlabstich. Um halb Zwölf fahren wir nochmal zu Lāči, um uns mit Brot und Süßigkeiten

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Montag, 20. Juni 2011

Was der Abend mit orangenem Licht versprach, macht der Morgen mit klarer Luft und 15° wahr. Es sieht nach einem schönen Abschiedstag aus. Beim Frühstück

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Dienstag, 21. Juni 2011

Abreisetage entziehen sich der üblichen Ein- und Wertschätzung, sie sind unvermeidlich und ungeliebt. Sie beziehen ihre Bedeutung aus dem flüssigen Abspulen von Zwangshandlungen, aus denen

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Mittwoch, 22. Juni 2011

Um 8:30 Uhr ist Frühstück. Frisch wie der masurische Morgen treten wir hinaus in den hellen Tag, ausgeschlafen, fit und tatendrängig. Eine einladende Sonne und

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Freitag, 24. Juni 2011

Um 9:15 Uhr verlassen wir die Klinkes und ihre Hunde nach einem reichhaltigen Frühstück und bedanken uns nochmals für die herzliche Gastfreundschaft. Eigentlich wollten wir

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