Dolce far niente

Um 8 Uhr sind wir alle aus den Betten, frühstücken – und beschließen, heute einen Tag des Herrn zu zelebrieren: nichts steht auf dem Programm. Vor allem die Hunde wollen wir etwas zur Ruhe kommen lassen. Sie genießen es wie wir, einfach nur im Garten herum zu lungern, auch wenn es anfangs noch dicht bewölkt ist. Später zeigt sich dann doch die Sonne und wir dösen, lesen, stöbern in den Reiseführern, Karten und Mamas Skizzen.  Am späten Nachmittag fahren wir zum nächsten Supermarkt und vervollständigen Mamas Einkäufe, machen uns einen Berg Spaghetti Aglio & Olio, die wir auf der Terrasse genießen, obwohl es inzwischen ziemlich frisch und windig geworden ist. Mit Wein, Bier und lettischem Wodka plaudern wir uns durch den Abend bis um 23 Uhr. Dann ist dieser Tag des dolce far niente auch schon wieder Geschichte.