Wetterbedingt haben wir bereits eine lange Winterpause und so freue mich jetzt auf das Fährtenseminar mit Sonja, welches das Hundesportjahr bei mir einläutet.
Da sich viele Hundesportler für dieses Seminar interessieren, musste Sonja eine Auswahl der Teilnehmer mit Hund vornehmen und hat versucht, aus jeder Ausbildungsgruppe einen Teilnehmer mit Hund auszuwählen.
Gerda, Sabine und ich reisen als Zuschauer und als Unterstützung für die beiden mit an. Wir haben vorab von Sonja die Information bekommen, dass sie genug Fährtengelände hat, um uns die Möglichkeit zu bieten, mit unseren Hunden auch selbstständig zu Suchen.
Das ist eine super Gelegenheit, da das Gelände auf dem Seminar Ackerfläche ist – und sowas gibt es bei mir hier im Mangfalltal eigentlich gar nicht.

Bevor wir uns Freitag Nachmittag auf den Weg machen, feiert mein kleines Rudel gemeinsam mit Hedda deren 9. Geburtstag und den Geburtstagskuchen ziehen wir auf dem Vormittag vor, womit die drei Mädels gar kein Problem haben. Und als Geburtstagsgeschenk verspreche ich meiner Rabennase, dass wir gemeinsam die nächsten Tage mit dem Training wieder starten – ein schöneres Geschenk kann ich ihr gar nicht machen.
Der Freitag Abend startet mit einem gemütlichen gemeinsamen Abendessen und einem Theorieblock rund ums Fährten.
Samstag und Sonntag sind wir dann fast durchgängig auf dem Fährtengelände. Sonja wird an diesem Wochenende als Ausbilderin von vier Fährtenlegern unterstützt und so erhalten alle 12 Teilnehmerhunde an beiden Tagen jeweils drei Fremdfährten. Alle Fährten werden gefilmt und am Samstag Abend besprechen wir einen Teil davon bis in die Nacht hinein.

Ich lass am Samstag Mittag das Mittagessen sausen und lege stattdessen für alle drei Mädels Fährten in den schönen Acker. Ja, auch Fianna bekommt eine Fährte mit 160 Schritt und 2 Gegenständen und hat sichlich Spaß bei der Suche. Es geht mir das Herz auf, wenn ich die alte Dame mit 14 1/4 Jahren mit tiefer Nase durch den Acker stapfen sehe – gelernt ist halt gelernt.
Am Sonntag hat Sonja so viel Trainingsgelände zur Verfügung, dass wir Zuschauerhunde einen eigenen Acker nutzen dürfen, der gar nicht für das Seminar gebraucht wird. So lege ich nochmal für alle Drei Damen eine Fährte und auch Sabine und Gerda legen für Dorie und Poldi.

Michael und Lanimo zeigen an den beiden Tagen einen guten Ausbildungstand, obwohl sie ja erst auf unserem gemeinsamen Urlaub letzten Sommer auf dem Edberghof mit dem Fährtentraining begonnen haben. Sie bekommen viel Input, wie das Training nun weiter aufgebaut werden kann und was die nächsten Schritte sind.
Es ist ein schöner Start in das Hundesportjahr 2026. Nach der Winterpause haben wir alle nun wieder Blut geleckt und sind richtig heiß darauf, wieder mit dem Training zu beginnen. Hoffentlich macht uns da das Wetter keinen Strich mehr durch die Rechnung.
Ein herzliches Dankeschön geht an Sonja und ihr Fährtenlegerteam. Ihre Begeisterung und ihr nimmermüder Einsatz an den 2,5 Tagen ist bewunderswert und zeigt, mit wieviel Herzblut sie am Start sind.



